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Seit der Übernahme der Niederzwehrener Kleinkindschule
durch die evangelische Frauenhilfe
der Kirchengemeinde im Zeitraum Februar bis Juli 1909, begleitet
und fördert die Kita Matthäuskirche Kinder und
ihre Familien in Niederzwehren.
Seit den 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts ist der Kindergarten
in den Räumlichkeiten Am
Fronhof 3 und damit in direkter Nachbarschaft zur Matthäuskirche
untergebracht.
Die heutige Kindertagesstätte residiert
noch an gleicher Stelle und nimmt inzwischen den gesamten
Gebäudekomplex Am Fronhof 3 ein.
Über die Jahre wuchs die Einrichtung auf Grund steigender
Nachfrage auf 4 Kindergarten - und 2 Hortgruppen an und
ist mit einer Belegung von 140 Kindern im Alter von 2 -10
Jahren eine der größten Kinderbetreuungseinrichtungen
in Kassel.
Die äußere Nähe zur Kirche entwickelte
sich im Laufe der Jahre zu einer heute selbstverständlichen
inneren Nähe, zu einem für Gemeinde
und Kindertagesstätte bereichernden Miteinander. Dies
gilt nicht nur für die gute Zusammenarbeit auf der
Ebene der Erwachsenen. Die Kinder erleben die Räumlichkeiten
von Kirche und Kita ab dem Krabbelalter als Orte, an denen
sie sich entfalten, ihrem Spiel, ihrer Neugier nachgehen
können, Rückhalt und Geborgenheit finden und im
Zusammensein mit Anderen Vertrauen entwickeln.
Die Kindertagesstätte heute ist nicht mehr nur ein
Ort, an dem sich Erzieherinnen in erster Linie
um Kinderbetreuung und Erziehung kümmern, sondern in
steigendem Maße eine Anlaufstelle,
bei der Eltern Rat und Unterstützung suchen und finden,
um einen immer komplexeren Familienalltag bewältigen
zu können.
Darüber hinaus ist die Kita ein Begegnungsort, an dem
sich Familien des Stadtteils, Familien unterschiedlicher
Kulturen und Religionszugehörigkeit treffen. Das friedliche,
unbefangene und vertrauensvolle Miteinander der Kinder strahlt
aus auf uns Erwachsene.
Dass die Einrichtung vo nGemeinde, Eltern, Mitarbeitern
und vielen Niederzwehrenern getragen wird, zeigte
sich gerade erst in dem großen Engagement und der
Spendenfreudigkeit zu Gunsten der Umgestaltung des Kita-Außengeländes.
Auch in Zukunft wünschen wir uns die Kindertagestätte
als einen lebendigen Ort im Gemeindeleben und im Stadtteil.
Gudrun Okulla
Leiter der Kita der Matthäuskirche
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