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Die Frauen, die sich an
jedem 1. Donnerstag im Monat in den Gemeinderäumen
der Matthäuskirche versammeln, sind ein bunt gemischter
Haufen und recht lustig obendrein.
Alle Jahre wieder, im Frühjahr und im
Herbst, veranstaltet der Frauenkreis
seinen über die Stadtteilgrenzen hinaus beliebten und
bekannten Kleiderbasar. Viele, viele Arbeitsstunden werden
von den Frauen in diesen Basar, der mittlerweile das Hauptengagament
des Kreises darstellt, investiert. Von 12 Treffen im Jahr
sind 4 der Organisation der 2 Kleiderbasare gewidmet.
Stolz und glücklich wird am Ende jeder Aktion 10 %
des Verkaufserlöses präsentiert, der nicht nur
der eigenen Jugend, verstärkt der eigenen Kindertagesstätte,
sondern auch diakonischen Einrichtungen zu Gute kommt.
Frau Arrich, selbst Mitglied des Frauenkreises, konnte sehr
oft eine Spende für die häusliche Kinderkrankenpflege
in Empfang nehmen. So wurden z.B. ein Blutdruckmessgerät
für Kleinkinder, eine Digitalkamera zum Festhalten
von Verletzungen bei betreuten Kindern, Fachliteratur sowie
eine spezielle Säuglingswaage von dem Geld angeschafft,
die den Mitarbeiterinnen der Diakonie eine große Hilfe
in ihrer täglichen Arbeit sind und vom normalen Budget
nicht gekauft werden können.
Auch der ambulante Kinderhospizdienst Kassel / Göttingen,
der 2006 eröffnet wurde und eine Begleitung der Familien
ab der Diagnose der Erkrankung des Kindes bis über
den Tod hinaus bietet, wurde bereits mit einer Spende bedacht.
Die Begleitung ist für die Familien kostenfrei. Die
ehrenamtlichen Helferinnen des Hospizdienstes wollen durch
ihr Angebot die Lebensqualität der betroffenen Kinder
und deren Familie unterstützen. Sie orientieren sich
an den Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen
der erkrankten Kinder, der Geschwister und der Eltern. Wichtig
ist ihnen, dass die Eltern als Fachleute für die Belange
ihrer Kinder die Schwerpunkte setzen und sie auch nur nach
Absprache mit den Eltern handeln.
Wichtig sind den Ehrenamtlichen auch die Geschwisterkinder,
die ja genauso unter den Bedingungen leiden. So helfen sie
ihnen bei den Schularbeiten, unternehmen etwas mit ihnen,
spielen zusammen, haben einfach Zeit für sie.
Aktuelle Beispiele machen immer wieder aufs Neue betroffen.
Vielleicht erinnert sich die/der eine oder andere Leser/in
an Schwester Elisabeth, die in früheren Zeiten für
die Mütter und ihre Kinder immer Ansprechpartnerin
war.
Auch die Dorothea-Viehmann-Schule
wurde bereits mit einer Spende bedacht. Die Schüler
konnten sich über eine Tischtennisplatte freuen.
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